Mannschaft des Berliner Blinden- und Sehbehindertensportverein von 1928 e.V. (BBSV)

Berliner Torballer wollen in eigener Halle den Louis-Braille-Pokal verteidigen

Am 09.12.2017 richtet der Berliner Blinden- und Sehbehindertensportverein von 1928 e.V. (BBSV) das traditionelle Louis-Braille-Torballturnier in Steglitz aus. Die Berliner Torballer gehen als Titelverteidiger an den Start.

„Wir sind momentan gut drauf und haben in den letzten Wochen sehr gute Ergebnisse erspielt“, meint der MannschaftskapitĂ€n Steffen Lehmann. Er fĂŒgt hinzu: „Diesen positiven Schwung wollen wir mitnehmen und den Titel verteidigen.“

„Dies wĂ€re ein schöner Jahresabschluss“, ergĂ€nzt der 1. Vorsitzende Thorsten Wolf.

Gespielt wird von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr jeder gegen jeden mit Halbfinale und Finale. Spielort ist die Turnhalle der Johann-August-Zeune-Schule, Rothenburgstraße 14, in Berlin-Steglitz. Alle Interessierten sind herzlich willkommen – der Eintritt ist frei.

Die Torballmannschaft des BBSV ist auch auf Facebook prÀsent:

https://www.facebook.com/BBSV.Torball.Berlin

Beschreibung der Sportart Torball

Torball ist eine Ballsportart fĂŒr blinde, sehbehinderte sowie sehende Menschen und wird damit in der Bundesrepublik Deutschland inklusiv angeboten. Es wird auf einem Feld das 16m lang und 7m breit ist gespielt. Pro Team sind drei Spielerinnen beziehungsweise Spieler auf dem Feld. In der Mitte sind drei SchnĂŒre mit Glöckchen gespannt, unter denen der Ball, der mit Glöckchen gefĂŒllt ist, geworfen wird. Die gesamte Grundlinie beschreibt das Tor, welches 1,30m hoch ist und vor dem jeweils eine Mannschaft postiert ist. Nun wird der Ball hin und her geworfen und die Teams versuchen bei den Ballwechseln ein Tor zu erzielen beziehungsweise den eigenen Kasten sauber zu halten. Die Torballspielerinnen und Torballspieler sind sehr stark auf das Gehör angewiesen. Alle tragen eine lichtundurchlĂ€ssige Brille, damit Chancengleichheit zwischen Aktiven mit und ohne SehfĂ€higkeit besteht.

Weitere Infos finden Sie unter www.bbsv-online.org oder auf www.blindentorball.de.

Ein Beitrag der Stadtrand Nachrichten vom 30. November 2017.
Foto: Aurelia Gerstenberger

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